Studie zeigt: Anzahl der weiblichen Auszubildenen im Handwerk stetig Rückläufig
publiziert: Mittwoch, 15. Jul 2020 / 09:30 Uhr
Quelle: https://www.jungheinrich-profishop.ch/de/handwerks-beschaeftigungsindex/
Quelle: https://www.jungheinrich-profishop.ch/de/handwerks-beschaeftigungsindex/

Eine neue Studie zeigt auf, welche Berufsgruppen im Handwerk einen Rückgang der Anzahl ihrer Auszubildenden verzeichnen müssen.

Untersucht wurde dabei in der Schweiz, Österreich und Deutschland, wie sich die Anzahl der Auszubildenden im Vergleich zu den Vorjahren bei den Berufsgruppen der Zimmerer, Metallbauer, Elektroniker, Maurer und Lagerlogistiker entwickelt. Diese untersuchten Gruppen zeigen eine gemeinsame Tendenz auf: die Anzahl der Auszubildenen ist länderübergreifend rückläufig, wobei besonders weibliche Auszubildende dem Handwerk zunehmend den Rücken kehren.

Das Ergebnis ist alarmierend: In Bern, Basel, Genf & Zürich ist sowohl die Anzahl der männlichen als auch der weiblichen Auszubildenden rückläufig. Der Rückgang an weiblichen Auszubildenden liegt hierbei um gut 2% in Bern sogar bis zu 5% in Basel. Bei den Männern sehen die Zahlen ähnlich schlecht aus.

Diese Zahlen sind erschreckend, wo doch gerade diese Berufsgruppen in der aktuellen COVID-19 Zeit nicht zuhause im Home Office arbeiten konnten, sondern weiterhin ihre Arbeit geleistet haben und somit zum Erhalt einer gewissen «Normalität» beigetragen haben. Ohne die Unterstützung von professionell ausgebildeten Handwerken wäre vielerorts die Nutzung eines Home-Office nicht möglich. Welchen Wert Handwerker aller Art für die Gesellschaft darstellen, wird oft erst klar, wenn ihre Dienste nicht mehr verfügbar sind. Der Rückgang des «Nachwuchses» dieser Branche stellt eine gefährliche Situation für die Gesellschaft dar. So war der Besuch eines Handwerkes in den eigenen 4 Wänden bereits vor der Krise mit regional abhängigen langen Wartezeiten verbunden, wird diese Entwicklung diesen Trend nur zunehmend verschärfen.

Auch ein Vertreter des Jungheinrich PROFISHOP, welche den sogenannten Handwerks-Beschäftigungsindex veröffentlicht haben, hat dies erkannt:

«Der Ausbruch des Coronavirus hat viele Industrien zum Stillstand gebracht und gleichzeitig die Notwendigkeit anderer Industrien deutlich gemacht. Trotz des breiten Spektrums des Handwerkers ist eines klar: Home-Office ist kein Luxus, von dem sie profitieren können», so Jan Mackowiak, Category Manager bei Jungheinrich PROFISHOP. «Wir haben im vergangenen Jahr mit unseren Untersuchungen in diesen Branchen begonnen, um der Notwendigkeit einer stärkeren Wertschätzung dieser Berufe Rechnung zu tragen, und der Ausbruch von Covid-19 macht dies nur noch notwendiger. So haben sich beispielsweise Elektroniker und Beschäftigte in der Lieferkette in Krisenzeiten als unverzichtbar erwiesen. Der Rückgang der Lehrlinge in diesen Branchen hat langfristige Auswirkungen auf unsere Gesellschaften, und wir hoffen, dass unsere Forschung die Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt hat».

Umso wichtiger ist es, die handwerklichen Berufe auch für Jugendliche und Berufseinsteiger attraktiver zu machen. Die Ablehnung körperlicher Arbeit unter den Berufseinsteigern ist leider eine weitere Entwicklung, die unserer Gesellschaft auf Dauer schaden kann. Hier ist der Erfolg jedoch teilweise auch von institutionellen Einrichtungen abhängig, da diese den Grundstein für eine attraktivere Ausbildung legen müssen.

Wer Interesse hat, einen solchen Job in einer der genannten Berufsgruppen zu erlernen oder auszuüben, findet hier passende Angebote und Ausschreibungen.



Weitere Informationen zu der Studie können hier eingesehen werden: https://www.jungheinrich-profishop.ch/de/handwerks-beschaeftigungsindex/

(ba/pd)

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