Fit für den Job: Tipps für das Vorstellungsgespräch

Das Auftreten sollte stilvoll und elegant sein, wobei man seinem persönlichen Stil treu bleiben sollte. / Pexels/Alex Green
Sobald die Einladung für das Vorstellungsgespräch kommt, ist die erste Hürde des Bewerbungsprozesses bereits überwunden - die Bewerbungsunterlagen haben überzeugt. Die Einladung für das Vorstellungsgespräch bedeutet jedoch nicht, dass der Job bereits in der Tasche ist. Ganz im Gegenteil, gerade hier ist Überzeugung angesagt.

Der erste Eindruck zählt


Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Dementsprechend sollten Sie Ihren potenziellen Arbeitgeber positiv in Erinnerung bleiben. Hier kommt es aber nicht nur auf die Motivation und die Gesprächsführung an. Vor allem das Auftreten steht hier im Fokus. Schon innerhalb weniger Sekunden macht sich Ihr Gegenüber ein Bild von Ihnen. Ein professionelles Erscheinungsbild ist daher umso wichtiger. Gerade beim ersten Kennenlernen darf es gerne etwas schicker sein. Hoodie, Sneakers und Co. sollten demnach besser im Kleiderschrank bleiben. Herren sollten sich für das Vorstellungsgespräch für einen gutsitzenden Anzug entscheiden. Alternativ tut es aber auch ein Hemd, kombiniert mit einer dunklen Jeans.

Frauen wiederum können mit einem Businesskostüm nichts falsch machen. Aber auch schlichte Kleider oder Hosenanzüge sind eine gute Wahl. In puncto Make-up und Haare gilt das Motto, weniger ist mehr. Anstatt es mit Lippenstift, Lidschatten und Co. zu übertreiben, sollten Sie auf Natürlichkeit setzen. Eine schöne Brille, etwas Schmuck und ein dezentes Make-up unterstreichen Ihr Naturell. Zwar sollte das Auftreten stilvoll und elegant sein. Dennoch gilt es, der eigenen Persönlichkeit treu zu bleiben. Dies können Sie zum Beispiel mit Farben oder den persönlichen Lieblingsaccessoires.

Vorbereitung ist die halbe Miete


Zu einem Vorstellungsgespräch gehören natürlich auch Fragen seitens des Arbeitgebers. Hier handelt es sich in der Regel um Standardfragen. Die Antworten darauf können dementsprechend vorab etwas einstudiert werden. Zu den gängigsten Fragen in einem Vorstellungsgespräch zählen unter anderem:
  • Wie stellen Sie sich Ihren Traumjob vor?
  • Warum passen gerade Sie in unser Unternehmen?
  • Was macht gute Teamarbeit aus?
  • Was wissen Sie bereits über das Unternehmen?
  • Welche Gehaltsvorstellungen haben Sie?

Am besten setzen Sie sich einige Tage vor dem Vorstellungsgespräch mit den Fragen auseinander und überlegen sich grob Ihre Antworten. Wichtig ist es hier jedoch noch etwas Spielraum zu lassen. Schliesslich können die Fragen natürlich auch in etwas abgewandelter Form vorkommen oder auch gar nicht.  Ausserdem sollten Sie versuchen, im Bewerbungsgespräch möglichst frei zu kommunizieren. Ansonsten könnten die Fragen schnell einstudiert wirken und  das sehen nur die wenigsten Arbeitgeber gerne. Beim Vorstellungsgespräch geht es einerseits darum, gut vorbereitet in das Kennenlernen zu gehen. Auf der anderen Seite sollten Sie Ihrem Gegenüber auch möglichst authentisch begegnen. Ein schmaler Grat, den es zu meistern gilt.

Vorsicht vor diesen No-Gos


Bei einem Bewerbungsgespräch gibt es auch viele Stolperfallen, welche Ihnen die Chance auf den Job kosten könnten. Zu den grössten No-Gos zählt ganz klar Unpünktlichkeit. Wer nicht rechtzeitig zum Termin erscheint, hat in der Regel seine Chance verpasst. Die meisten Arbeitgeber legen viel Wert auf überpünktliches  Erscheinen. Am besten sollten Sie daher bereits 10 bis 20 Minuten vor Ihrem Termin vor Ort sein. Auch klingelnde Smartphones sind nicht gerne gesehen. Unterbrechungen während des Gesprächs gelten als störend und demonstrieren, dass die potenziellen Arbeitnehmer nicht vollkommen konzentriert sind. Bevor Sie in Vorstellungsgespräch gehen, sollten Sie daher noch einmal sicherstellen, ob das Smartphone auf lautlos gestellt ist.
(fest/pd)
publiziert: Montag, 5. August 2024 / 03:59 Uhr , aktualisiert: Montag, 5. August 2024 / 04:21 Uhr
Knospe, AOP, Schweizerkreuz: Labels im Einkaufskorb lesen

Knospe, AOP, Schweizerkreuz: Labels im Einkaufskorb lesen

Samstagmorgen auf dem Markt, zwei Stände nebeneinander. Am einen liegt Trockenfleisch mit einem kleinen roten Kreuz auf dem Schild, am anderen dasselbe Produkt mit einem gelb-roten AOP-Siegel, und beide kosten ungefähr gleich viel. Die Frage, welches jetzt das schweizerischere ist, lässt sich tatsächlich beantworten, nur eben nicht aus dem Bauch heraus.
weiterlesen
Homeoffice mit Mobilitätseinschränkung: Barrierefreiheit als Jobkriterium

Homeoffice mit Mobilitätseinschränkung: Barrierefreiheit als Jobkriterium

Wer im Homeoffice arbeitet, verlagert einen grossen Teil des Berufslebens in die eigenen vier Wände. Für Menschen ohne körperliche Einschränkungen ist das meist eine reine Frage der Möblierung. Bei eingeschränkter Mobilität rückt Homeoffice-Barrierefreiheit dagegen zu einem echten Jobkriterium auf: Ein Arbeitsplatz nützt wenig, wenn er sich nur über Treppen oder enge Türen erreichen lässt.
weiterlesen
HR-Assistent:in werden: So gelingt der Einstieg ins Personalwesen

HR-Assistent:in werden: So gelingt der Einstieg ins Personalwesen

Das Personalwesen gehört zu den wenigen kaufmännischen Feldern, in die der Wechsel auch ohne einschlägige Vorbildung realistisch bleibt.
weiterlesen
Ausbildung zum Mentalcoach: Qualifikation und Praxisbezug

Ausbildung zum Mentalcoach: Qualifikation und Praxisbezug

Leistungsdruck prägt Sport, Wirtschaft und Alltag. Eine strukturierte Ausbildung zum Mentalcoach vermittelt Methoden, um Gedankenmuster gezielt zu steuern, Stress abzubauen und die eigene Konzentration unter hoher Belastung verlässlich abzurufen.
weiterlesen
Weihnachtsgeschenke für Mitarbeitende: Was Schweizer Arbeitgeber wissen müssen

Weihnachtsgeschenke für Mitarbeitende: Was Schweizer Arbeitgeber wissen müssen

Das Wichtigste in Kürze: Übliche Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke in Naturalien bleiben in der Schweiz bis CHF 600 pro Mitarbeitendem und Kalenderjahr von der Deklaration im Lohnausweis ausgenommen. Wird dieser Betrag überschritten, ist der ganze Betrag anzugeben, nicht nur die Differenz. Bargeld gilt immer als Lohnbestandteil. Massgeblich ist die Wegleitung der Eidgenössischen Steuerverwaltung.
weiterlesen
Was Kosmetikerinnen ihren Kundinnen wirklich empfehlen

Was Kosmetikerinnen ihren Kundinnen wirklich empfehlen

Kosmetikstudios sind heute mehr als Orte für Maniküre und Gesichtsmasken. Sie sind Beratungszentren - und wer einmal eine wirklich gute Kosmetikerin an seiner Seite hatte, weiss, wie gross der Unterschied zwischen Social-Media-Ratschlägen und echtem Fachwissen ist. Denn was online als universelles Wundermittel gefeiert wird, bekommt im professionellen Kontext oft eine deutlich nuanciertere Bewertung. Und kaum ein Inhaltsstoff macht das so deutlich wie Kokosöl.
weiterlesen
Haushaltsgeräte selbst reparieren und Technikkompetenz aufbauen

Haushaltsgeräte selbst reparieren und Technikkompetenz aufbauen

Wenn die Waschmaschine nicht mehr abpumpt oder der Staubsauger plötzlich Leistung verliert, denken viele sofort an einen Neukauf. Viele Defekte lassen sich jedoch mit überschaubarem Aufwand beheben, oft mit nur einem Ersatzteil. Wer repariert statt ersetzt, spart Geld, reduziert Elektroschrott und gewinnt praktische Routine in Wartung und Fehlersuche. Gerade in der Schweiz, wo Qualität und Langlebigkeit zählen, lohnt sich Reparieren statt Wegwerfen.
weiterlesen
Warum ist meine beglaubigte Übersetzung bei manchen Wettbewerbern günstiger?

Warum ist meine beglaubigte Übersetzung bei manchen Wettbewerbern günstiger?

Bei beglaubigten Übersetzungen lohnt sich ein genauer Blick auf den Preis. Manche Angebote wirken zunächst günstiger, weil nur ein Einstiegspreis angezeigt wird oder bestimmte Leistungen erst später im Bestellprozess sichtbar werden. Für Kunden zählt jedoch nicht allein der erste angezeigte Betrag, vielmehr der tatsächliche Endpreis und die Frage, ob die Übersetzung für den vorgesehenen Zweck geeignet ist.
weiterlesen
Was einen guten Golfausrüster ausmacht

Was einen guten Golfausrüster ausmacht

Wer zum ersten Mal einen Golffachhandel betritt, merkt schnell: Hier geht es um mehr als das blosse Verkaufen von Produkten. Die Auswahl ist gross, die Unterschiede zwischen den einzelnen Artikeln oft subtil - und genau deshalb ist die Qualität der Beratung das entscheidende Merkmal, das einen guten Ausrüster von einem durchschnittlichen unterscheidet. Ein wirklich guter Golfausrüster versteht sich nicht als Händler, sondern als Partner auf dem Weg zum besseren Spiel.
weiterlesen
Stellenausschreibungen effizienter verwalten: Leitfaden für HR-Teams

Stellenausschreibungen effizienter verwalten: Leitfaden für HR-Teams

Wer im HR-Bereich tätig ist, kennt die Herausforderung: Stellenausschreibungen Verwalten bedeutet weit mehr als das Veröffentlichen einer Anzeige. Es umfasst die Koordination von Bewerbungseingängen, die Abstimmung mit Fachabteilungen, die Pflege von Kandidatenprofilen und die Einhaltung interner Fristen. Ohne strukturierte Prozesse verlieren Teams schnell den Überblick, Kandidaten warten zu lang auf Rückmeldung, und offene Stellen bleiben unnötig lange unbesetzt.
weiterlesen